Kevin Welter.

5 Abende. 5 KI-Projekte gegen den Papierkram.

Jeden Abend ein Projekt per Mail, mit Briefing zum Kopieren. Das Ziel: Nach dem fünften Abend läuft eins.

Deckblatt der Projektliste zum Mini-Kurs: Zehn KI-Projekte gegen den Papierkram. Die Liste zum Ablegen: fünf im Kurs, fünf für die Wochen danach.

Karl-Peter, Mitglied meiner Community, über seinen Start: „lieber 2h in Claude investieren als nochmal 2h Vorarbeit für den Steuerberater erledigen.“ Um 18:09 Uhr war seine Quartals-EÜR so gut wie fertig.

So beginnt Abend 1

Betreff: Abend 1 von 5: Der Abo-Friedhof

Hallo,

heute Abend geht es los. Fünf Abende, jeden Abend ein Projekt gegen den Papierkram. Das Ziel für diese Woche: Nach dem fünften Abend läuft eins. Eins, das du zu Ende gebaut hast und nächste Woche wieder benutzt.

Deshalb eine Regel vorweg. Du musst nicht jeden Abend ein neues Projekt anfangen. Ab morgen beginnt jede Mail mit derselben Frage: Ist es fertig? Wenn nicht, bleibst du beim Projekt vom Vortag. Das neue wartet.

Abend 1: Der Abo-Friedhof (Nr. 3 der Liste)

Rein: der Export deines Geschäftskontos oder deiner Kreditkarte, die letzten drei Monate, als CSV oder PDF.

Raus: eine Liste aller Abbuchungen, die regelmäßig wiederkommen, mit Betrag, Rhythmus und Jahressumme.

Warum als Erstes: Du brauchst nur eine Datei, und am Ende liegt eine Liste, mit der du sofort etwas entscheidest.

Danach in der Mail: das Briefing zum Kopieren, drei Schritte zum Vorgehen, und woran du siehst, dass es fertig ist.

Fünf Abende, fünf Projekte

Die erste Mail kommt am Tag nach deiner Bestätigung um 18 Uhr, dann jeden Abend eine. Jede beginnt mit der Frage: Ist es fertig?

  • Abend 1: Der Abo-Friedhof

    Rein: der Export deines Geschäftskontos oder deiner Kreditkarte, die letzten drei Monate. Raus: eine Liste aller Abbuchungen, die regelmäßig wiederkommen, mit Betrag, Rhythmus und Jahressumme.

  • Abend 2: Der Beleg-Sortierer

    Rein: die Belege eines Monats, so wie sie bei dir herumliegen. Raus: für jeden Beleg ein sauberer Name und der richtige Monatsordner.

  • Abend 3: Der Vertrags-Zusammenfasser

    Rein: ein Vertrag als PDF. Raus: eine Seite mit Laufzeit, Kündigungsfrist, Zahlungen und deinen Pflichten, dazu jede Frist mit Datum.

  • Abend 4: Die E-Mail-Triage

    Rein: die Mails, die ungelesen oder unbeantwortet in deinem Posteingang liegen. Raus: drei Stapel. Antworten, delegieren, weg. Für „antworten“ liegt zu jeder Mail ein Entwurf in deinem Ton bereit.

  • Abend 5: Der Wochenabschluss

    Rein: was diese Woche passiert ist, deine gesendeten Mails, dein Kalender, deine Notizen. Raus: eine halbe Seite. Was reinkam, was rausging, was offen bleibt.

Dazu die Liste aller zehn Projekte als PDF, für die Wochen danach. Was du brauchst: eine KI mit Datei-Upload, zum Beispiel Claude, und eine Stunde an den Abenden, an denen du baust. Programmieren musst du nicht.

Kevin Welter

Ich bin Kevin Welter. In meinem Betrieb arbeiten fünfzehn KI-Mitarbeiter, und bei mir bleibt: den Auftrag geben, das Ergebnis freigeben und entscheiden, was live geht.

Fünf Mails, fünf Abende. Die erste kommt am Tag nach deiner Bestätigung.