Kevin Welter.

Deine Notizen rein. Der Entwurf kommt raus.

12 Vorlagen für Arbeit, die jede Woche wiederkommt: Am Ende liegt ein Entwurf, den du prüfst und selbst abschickst.

Vier Beispiele aus den Prompt-Vorlagen: Gesprächsnotizen werden zum Angebotsentwurf, eine Kundenmail zur Antwort in deinem Ton, ein Belegstapel zur Liste fürs Steuerbüro, eine Sprachnachricht zur Anleitung zum Abgeben.

Was in den zwölf Vorlagen fehlt: „Du bist ein Weltklasse-Experte für …“. Zwei Forschungsteams haben 162 Rollen an 2.410 Faktenfragen getestet. Im Schnitt haben die Rollen nichts verbessert.

So sieht eine der 12 Vorlagen aus

Vorlage 1: Angebot aus Gesprächsnotizen

Zweck: Aus deinen Notizen nach einem Erstgespräch wird ein Angebotsentwurf, den du nur noch prüfst.

Ziel: Ein Angebotsentwurf für <Kunde A>, den ich prüfe und selbst verschicke.

Kontext: Ich bin <Beruf/Firma>. Meine Leistungen und Preise stehen unten
unter "Preisliste". <Kunde A> hat folgendes Problem: <ein Satz>.

Material:
- Meine Gesprächsnotizen: <einfügen>
- Preisliste: <einfügen>
- Ein früheres Angebot als Muster für Aufbau und Ton: <einfügen>

Grenzen:
- Du versendest und veröffentlichst nichts, das Ergebnis ist ein Entwurf.
  Ist etwas unklar, frag nach, statt zu raten.
- Nur Leistungen und Preise aus der Preisliste. Fehlt ein Preis, schreib
  [PREIS FEHLT: <Leistung>] statt einer Schätzung.
- Keine Termine oder Fristen zusagen, die nicht in den Notizen stehen.
- Nichts versprechen, was in den Notizen nicht vorkommt.

Format: Betreff, Anrede, drei Sätze zur Ausgangslage in den Worten des
Kunden, Leistungen als Tabelle (Leistung, Umfang, Preis), Gesamtsumme,
nächster Schritt, Gruß. Danach getrennt: "Offene Punkte" als Liste.

Fertig, wenn: Jede Zeile der Tabelle steht in der Preisliste, die Summe
stimmt, und die offenen Punkte sind vollständig.

Platzhalter stehen in spitzen Klammern: <so>. Ersetze sie, bevor du abschickst.

Wann nicht nutzen: Bei Angeboten mit individueller Kalkulation, die du selbst rechnen musst. Claude rechnet dir die Summe, aber nicht deine Marge.

Rein: deine Gesprächsnotizen, deine Preisliste und ein altes Angebot als Muster. Raus: ein Angebotsentwurf mit Tabelle, Gesamtsumme und einer Liste der offenen Punkte. Du prüfst ihn und verschickst ihn selbst.

Vier der 12 Vorlagen: was du reingibst, was rauskommt

  • Gesprächsnotizen → Angebotsentwurf

    Aus deinen Notizen nach einem Erstgespräch wird ein Angebotsentwurf, den du nur noch prüfst.

  • Kundenmail → Antwort in deinem Ton

    Ein Antwortentwurf in deinem Ton, der genau auf die Frage eingeht.

  • Belegstapel → Liste fürs Steuerbüro

    Eine Monatsliste deiner Belege, die dein Steuerbüro ohne Rückfragen übernimmt.

  • Sprachnachricht → Anleitung zum Abgeben

    Aus einer Sprachnachricht wird eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die jemand anderes übernehmen kann, Mensch oder KI.

In jeder Vorlage steht dieselbe Grenze: Die KI liefert einen Entwurf, versendet nichts und fragt nach, wenn etwas unklar ist. Nur in der Datei: ein Spickzettel, welche Vorlage für welche Aufgabe, und eine Ausfüll-Seite für dein eigenes Briefing.

Kevin Welter

Ich bin Kevin Welter. In meinem Betrieb arbeiten fünfzehn KI-Mitarbeiter, und bei mir bleibt: den Auftrag geben, das Ergebnis freigeben und entscheiden, was live geht.

Alle 12 Vorlagen als PDF und Textdatei, per Mail.