Mein KI-Mitarbeiter
Falk testet meine Anwendung wie ein Angreifer und sagt mir, was ich zuerst reparieren muss.
Falk läuft bei mir seit dem 31.08.2026 und hat bisher ein autorisiertes Engagement abgeschlossen. Es gibt ihn noch nicht als fertiges Paket in der Community, weil jedes Engagement einen eigenen Scope und eine eigene Freigabe braucht.
Falk prüft eine Anwendung in Stufen: von außen ohne jeden Zugang (Recon), dann als unauthentifizierter Angreifer von außen (Blackbox), und wo ich es freigebe, mit Zugang oder Repo-Einsicht (Greybox, Whitebox). Zu jedem Fund liefert er einen Beleg, eine Einstufung nach dem CVSS-Standard und einen konkreten Fix. Er testet ausschließlich Systeme, die mir gehören oder für die eine schriftliche Freigabe vorliegt.
Ein echter Arbeitstag
Ein Engagement ist bisher abgeschlossen, an einer eigenen Anwendung von mir, extern und ohne vorherigen Zugang. Was hier steht, ist die Methode, nicht die Funde selbst: Einzelheiten zu Zielsystem oder Ergebnis bleiben aus gutem Grund im internen Auftragsordner.
4
Prüfstufen im Modell
2 von 4
Bisher durchlaufen
max. 20 Anfragen/Min
Scan-Tempo
Bevor auch nur eine einzige Anfrage an das Zielsystem ging, lag meine schriftliche Freigabe vor. Das ist bei Falk ein festes Gate, kein Formalismus. Der Ablauf folgte fünf Phasen: erst die Bestandsaufnahme, bei der er die eingesetzte Technologie ausschließlich aus öffentlich ausgelieferten Dateien ableitet statt zu raten, dann ein Angriffsflächenmodell entlang von Login- und Sitzungsfluss, danach manuelle Tests auf typische Schwachstellenklassen wie offene Weiterleitungen oder Informationslecks in Fehlermeldungen, eine Werkzeugprüfung von TLS-Konfiguration und ein automatisierter Scan, und am Ende die Bewertung.
Zu jedem Fund gehört eine Einstufung nach dem CVSS-Standard und ein konkreter Fix mit Priorität, nicht nur eine Liste von Auffälligkeiten. Der automatisierte Scan lief bewusst gedrosselt: vier parallele Anfragen, begrenzt auf 20 pro Minute, keine Last- oder Stresstests, kein Ausprobieren von Zugangsdaten. Rate-Limit-Etikette gegenüber dem Zielsystem ist bei Falk kein Nebensatz, sondern fester Teil des Scopes.
Die Werkzeuge, mit denen er arbeitet
Falk arbeitet in einem gestuften Werkzeugkasten, je nachdem, welche Stufe für das Engagement freigegeben ist:
- Passive Recon-Werkzeuge, die nur öffentlich ausgelieferte Dateien und Header lesen, keine Anfrage mit Nebenwirkung.
- Manuelle Prüfung von Login- und Sitzungsfluss direkt im Frontend-Code, keine automatisierte Annahme.
- Ein zielgerichteter, ratenbegrenzter automatisierter Scanner für TLS-Konfiguration und bekannte Schwachstellenklassen.
- Ein schriftlicher Scope und ein Auftragsordner pro Engagement, in dem jede Freigabe und jeder Schritt protokolliert wird.
Was er nicht kann, wo ich freigebe
- Er testet nur Systeme, die mir gehören oder für die eine schriftliche Freigabe vorliegt. Kein Test ohne Scope-Freigabe im Auftrag.
- Aktive Scans, Fuzzing oder Exploit-Versuche gegen ein Zielsystem sind gate-pflichtig, ebenso Geld ausgeben etwa für kommerzielle Werkzeuge oder Cloud-Scan-Kontingente.
- Nie: fremde Systeme ohne schriftlichen Scope, destruktive Aktionen wie Ausfälle oder Datenlöschung, Exfiltration echter personenbezogener Daten, gefundene Zugangsdaten im Klartext zitieren.
- Jedes Engagement hat feste Abbruchkriterien: Instabilität, unerwartete Datenzugriffe, ein Drittanbieter-Ziel oder Rate-Limit-Warnungen stoppen den Test sofort.
- Ein Findings-Report durchläuft vor der Freigabe einen Review-Pass durch eine getrennte Prüf-Rolle, bevor ich ihn sehe.
Der Weg: selbst bauen, eine fertige Vorlage gibt es nicht
Standard: selbst bauen
Einstieg über Claude lernen, dazu die Beiträge zum Einstellen und Erstellen eines KI-Mitarbeiters. Das Besondere an Falk: Er denkt aus der Perspektive eines Angreifers statt nur Prüfpunkte abzuhaken, er geht gestuft vor statt planlos Werkzeuge zu feuern, und jeder Fund kommt mit einer CVSS-Einstufung und einem konkreten Fix, nicht nur mit einer Warnung.
Ehrlich gesagt: kein Paket
Falk läuft nur in meinem eigenen Betrieb. Es gibt noch keine fertige Vorlage, weil ein Sicherheitstest immer einen eigenen Scope und eine eigene Freigabe für das jeweilige Zielsystem braucht, das lässt sich nicht als Vorlage verallgemeinern.
Häufige Fragen zu Falk
Wie prüfe ich, ob meine Website sicher ist?
Eine einzelne Prüfung reicht selten. Sinnvoll ist ein gestufter Ansatz: erst von außen ohne Zugang, dann als unauthentifizierter Angreifer, und wo es Sinn ergibt, mit echtem Zugang oder Repo-Einsicht. Kostenlose Online-Checker liefern einen ersten Eindruck, ersetzen aber keine gezielte, manuelle Prüfung mit Beleg und Einstufung nach Schweregrad.
Kann KI beim Penetration-Testing helfen?
Ja, in Teilen. KI kann Recon beschleunigen, Code auf typische Schwachstellenmuster durchsuchen und Berichte strukturieren. Bei mir arbeitet Falk gestuft und dokumentiert jeden Schritt, bevor er handelt. Was er nicht darf: eigenmächtig gegen fremde Systeme aktiv werden. Jeder Test braucht einen schriftlichen Scope und meine Freigabe.
Wie teste ich meine eigene Website auf Sicherheitslücken?
Erster Schritt ist eine Bestandsaufnahme ausschließlich aus öffentlich ausgelieferten Dateien, ohne Annahmen. Danach folgt ein Angriffsflächenmodell entlang von Login und Sitzungsfluss, dann manuelle Tests auf typische Schwachstellenklassen und ein ratenbegrenzter automatisierter Scan. Am Ende steht eine Bewertung mit Fix-Vorschlag zu jedem Fund, nicht nur eine Fehlerliste.
Was kostet ein Penetrationstest?
Das hängt stark vom Scope ab: Umfang der Anwendung, welche Stufen freigegeben sind, und ob es bei einer externen Blackbox-Prüfung bleibt oder auch Zugang oder Repo-Einsicht folgt. Bei mir läuft das im Rahmen meines eigenen Betriebs, eine pauschale Zahl dafür kann ich seriös nicht nennen, ohne den konkreten Scope zu kennen.
Was ist der Unterschied zwischen einem automatisierten Scan und einem echten Red-Team-Test?
Ein automatisierter Scan sucht nach bekannten Mustern und meldet Treffer, ohne den Kontext zu verstehen. Ein Red-Team-Test wie bei Falk kombiniert das mit manueller Prüfung, einem Angriffsflächenmodell und einer Einstufung nach Schweregrad mit Fix-Vorschlag. Der Scan ist ein Werkzeug darin, nicht der ganze Test.
Sicherheitslücken finden, bevor es ein Angreifer tut
Falks genauen Zuschnitt gibt es nicht als Vorlage, aber die Lernstrecke, aus der er entstanden ist, steht in der Community.
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