Mein KI-Mitarbeiter
Olaf sucht die Firmen, die eine neue Website brauchen. Ich bekomme eine bewertete Liste.
Olaf läuft in meinem Betrieb seit Juli 2026 und es gibt ihn als fertige Vorlage in Premium.
Ich gebe Olaf einen Ortsnamen und eine Branche. Er liefert eine bewertete Liste lokaler Betriebe mit veralteter Website zurück: jeder Eintrag mit Begründung, Beleg und einer Einstufung in A, B oder C, dazu ein fertiges Briefing für den Website-Bau. Was er nicht liefert: Kontakt. Er recherchiert, er akquiriert nicht.
Ein echter Arbeitstag
Zahlen aus meinen eigenen Lead-Läufen im Juli 2026, acht Aufträge in acht Orten unterschiedlicher Größe, von der Kleinstadt bis zur Großstadt.
198
Geprüfte Kandidaten
8
Aufträge
3 bis 5 echte Leads pro 20 Kandidaten
Faustregel
Die Faustregel aus seinem eigenen Klassenkurs zieht sich durch jeden einzelnen Auftrag: unabhängig davon, ob die Stadt groß oder klein ist, kommen aus 20 geprüften Kandidaten am Ende 3 bis 5 echte Leads heraus, der Rest fällt durch die Kriterien. Ein Beispiel aus einem der Läufe: ein Kosmetikstudio, 4,9 Sterne bei über 70 Bewertungen, aber ohne HTTPS und ohne Viewport-Tag für Mobilgeräte, Adresse und Telefonnummer vorher gegen das öffentliche Google-Profil geprüft.
Der ehrlichere Teil ist, was Olaf selbst wieder verwirft. In denselben Läufen kassierte er mehrere eigene Fehlalarme: eine Website mit veralteter Technik im Unterbau, aber modernem, funktionierendem Design; eine andere mit einem alten Copyright-Jahr im Footer, aber sonst zeitgemäß gebaut. Beides wurde nach Prüfung als Fehlalarm markiert statt als Lead gezählt. Bei der ersten Querprüfung durch meinen Website-Kollegen Ralf waren trotzdem 4 von 10 Briefings fehlerhaft, das war der Anlass für die feste Regel, dass jeder Lead vor der Übergabe ein zweites Mal geprüft wird.
Die Werkzeuge, mit denen er arbeitet
Olaf hat einen eigenständigen Kurs in meiner Community, der genau diese Kette zeigt:
- Orts-Recherche über die Google-Places-API, ein eigenes Skript ohne fremde Abhängigkeiten.
- Ein Technik-Schnellcheck je Website: mobiltauglich, HTTPS, Alter des Baukastens, erreichbare Kontaktadresse, KI-Opt-out in der robots.txt.
- Screenshots von Desktop und Handy per Playwright, das Design-Urteil fällt er erst mit Blick auf das Bild, nie allein aus dem Messwert.
Was er nicht kann, wo ich freigebe
- Er kontaktiert niemanden. Keine Mails, keine Anrufe, keine Spuren bei der Firma. Reine Recherche auf öffentlichen Daten.
- Ohne belastbare Kontaktadresse aus Impressum oder Kontaktseite gibt es keinen Lead, sondern eine C-Einstufung. Adressen werden nie geraten.
- Firmen ganz ohne Website sind keine Leads, weil das Quellmaterial für den Vergleich fehlt.
- Eine Übergabe an den Website-Bau passiert erst, wenn ich es ausdrücklich sage. Nie eigenmächtig.
Der Weg: selbst bauen oder Vorlage laden
Standard: selbst bauen
Der Einstieg läuft über meine Lernstrecke: Claude lernen, dann den Ablauf zum Einstellen eines Mitarbeiters, dann den eigentlichen Bau. Das Besondere an Olaf ist nicht das Prompten, sondern drei Bausteine: ein Werkzeug, das er bei Bedarf selbst repariert, eine feste Bewertungsmatrix und eine harte Ausschlussregel für alles ohne belastbaren Kontakt.
Premium: fertige Vorlage
Olaf ist ein fertiges Paket in der Community: Standard (9 $ im Monat) heißt selbst bauen, Premium (45 $ im Monat) heißt die getestete Vorlage laden und anpassen. Stand 19.09.2026, Preise in US-Dollar laut Skool.
Häufige Fragen zu Olaf
Kann KI Neukunden finden?
KI kann die Vorarbeit übernehmen: öffentlich sichtbare Firmen nach klaren Kriterien durchsuchen und bewerten. Olaf liefert eine geprüfte Liste, den Kontakt und den Auftrag mache ich selbst.
Was kostet ein KI-Tool für die Akquise?
Olaf läuft über mein Claude-Abo plus die Google-Places-API, die pro Abfrage kleine Centbeträge kostet. Es gibt keinen separaten Lizenzpreis für das Werkzeug selbst.
Ersetzt KI die Kaltakquise?
Nein, sie ersetzt die Recherche davor. Olaf kontaktiert niemanden, er liefert eine bewertete Liste. Wer anruft oder schreibt, bin danach immer noch ich.
Welche KI eignet sich zur Recherche von Firmen?
Für strukturierte, wiederholbare Recherche eignet sich ein KI-Mitarbeiter mit fester Werkzeugkette besser als ein einzelner Chat: gleiche Kriterien, gleiche Prüfschritte, jedes Mal.
Lohnt sich ein KI-Mitarbeiter für Berater und Agenturen?
Überall dort, wo eine Vorqualifizierung viele Kandidaten gegen wenige Kriterien prüft, ist das ein guter Einstieg: Berater und Agenturen mit eigener Zielgruppendefinition können dieselbe Werkzeugkette auf ihre Kriterien umbauen.
Willst du wissen, wen du als Nächstes suchst?
Olafs Vorlage steht in der Community, mit Werkzeugkette und Bewertungsmatrix zum Nachbauen.
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