n8n kostet in der Cloud ab 20 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung (Starter, 2.500 Workflow-Ausführungen), monatlich gezahlt sind es 24 Euro. Pro beginnt bei 50 Euro (monatlich 60 Euro) für 10.000 Ausführungen, Business läuft nur selbst gehostet und beginnt bei 667 Euro (monatlich 800 Euro) für 40.000 Ausführungen, Enterprise gibt es auf Anfrage. Die Community Edition zum Selbsthosten kostet keine Lizenzgebühr: Sie steht unter der Sustainable Use License, die die Nutzung für interne Zwecke deines Unternehmens erlaubt. Kostenlos im Betrieb ist sie trotzdem nicht, denn Server, Datenbank, Backups und Pflege zahlst du selbst. Abgerechnet wird je Ausführung eines ganzen Workflows, egal wie viele Schritte er hat. Alle Preise stammen von n8n.io/pricing, abgerufen am 31.10.2026 aus Deutschland, wo die Seite Euro zeigt.
Ich habe n8n lange in meinem eigenen Kubernetes-Cluster betrieben und darin Prozesse gebaut. Dieser Beitrag sammelt nur die Kosten. Den Vergleich mit Make findest du in n8n, Make oder Claude: was wofür?, wie ein Agent in n8n entsteht, in n8n KI-Agent erstellen: was ich gelernt habe. Wie du n8n selbst aufsetzt, steht in n8n installieren: Docker oder Kubernetes. Alles zu Agenten sammle ich auf der Seite KI-Agenten.
n8n Pricing: alle Pläne im Überblick
Stand 31.10.2026. Die jährliche Zahlung spart laut n8n 17 Prozent. Ob Umsatzsteuer dazukommt, steht auf der Preisseite nicht. Dollarbeträge für die Pläne zeigt die Seite aus Deutschland nicht.
Alle Pläne enthalten laut n8n unbegrenzt viele Nutzer und Workflows und alle Integrationen. Die Unterschiede:
- Starter: ein geteiltes Projekt, 5 gleichzeitige Ausführungen, 1.600 Credits im Monat für den Assistant, der beim Bauen hilft.
- Pro: drei Projekte, 20 gleichzeitige Ausführungen bei 10.000 und 50 bei 50.000, 4.000 bzw. 9.600 Assistant-Credits, Admin-Rollen, Versionsverlauf.
- Business: sechs Projekte, SSO und LDAP, mehrere Umgebungen, Queue Mode, Versionskontrolle mit Git, Support nur über das Forum. Die größte feste Stufe sind 500.000 Ausführungen für 4.371 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung (monatlich 5.245 Euro). Firmen unter 20 Beschäftigten bekommen laut n8n unter Bedingungen einen Startup-Plan mit 50 Prozent Rabatt auf Business.
- Enterprise: unbegrenzt viele Projekte, 200 und mehr gleichzeitige Ausführungen, Log-Streaming, Support mit SLA.
Die Cloud-Daten liegen laut n8n in der EU, auf Servern in Frankfurt. Business gibt es in der Cloud noch nicht, dafür führt n8n eine Warteliste.
Was eine Ausführung ist und was nicht zählt
Eine Ausführung ist laut Doku „a single run of a workflow“. Die Zahl der Knoten spielt keine Rolle. Auf das Kontingent zählen nur Produktionsausführungen, also Läufe, die ein Trigger, ein Zeitplan oder eine Abfrage startet. Nicht mitgezählt werden:
- manuelle Testläufe im Editor,
- Unter-Workflows (es zählt nur der aufrufende Workflow),
- Fehler-Workflows,
- Abfragen, die keine neuen Daten finden,
- Webhook-Anfragen, die scheitern, bevor der Workflow startet.
Ein Zeitplan zählt dagegen bei jedem Auslösen, auch wenn nichts passiert. Laut Preisseite kommt ein Workflow, der alle 5 Minuten läuft, auf etwa 8.600 bis 8.900 Ausführungen im Monat, mehr als das Dreifache von Starter. Bei einem Chatbot zählt laut n8n jede Nachricht.
Starter und Pro sind laut Preisseite gedeckelt („capped“) und haben keine Mehrkosten. Bei Business laufen die Workflows über das Limit hinaus weiter, dafür kosten je weitere 300.000 Ausführungen 4.000 Euro bzw. 4.800 Dollar (so angegeben seit 26.10.2026). Bei Enterprise stehen die Mehrkosten im Vertrag.
Was die Community Edition kostet: Lizenz und Grenzen
Die Community Edition ist laut Doku kostenlos, hat „almost the complete feature set“ und ist das, was n8n ohne Lizenzschlüssel ausführt. Ein Kontingent für Ausführungen haben laut Doku nur die bezahlten Pläne. Es fehlen unter anderem SSO, mehrere Umgebungen, Projekte, das Teilen von Workflows und Zugangsdaten, Log-Streaming und Versionskontrolle mit Git. Wer die Instanz per E-Mail registriert, bekommt kostenlos Ordner und Debugging im Editor dazu.
Die Lizenz ist die Sustainable Use License. Sie erlaubt laut Lizenztext, die Software „only for your own internal business purposes or for non-commercial or personal use“ zu nutzen und zu ändern. Weitergeben darfst du sie nur kostenlos und für nicht kommerzielle Zwecke. n8n nennt sich deshalb selbst nicht Open Source, sondern „fair-code“.
Erlaubt ist laut n8ns Lizenz-FAQ unter anderem:
- n8n für den eigenen Betrieb zu nutzen,
- Automatisierungen für Kunden auf der eigenen Instanz zu bauen, solange die Kunden sie nicht selbst anlegen oder ändern können,
- Kunden für Einrichtung, Pflege, Schulung und Beratung zu berechnen,
- n8n unsichtbar im eigenen Produkt zu nutzen, wo Nutzer fertige Abläufe auslösen.
Nicht erlaubt ist, n8n als Dienst anzubieten, in dem Kunden eigene Workflows bauen, n8n unter eigenem Namen weiterzuverkaufen oder Enterprise-Funktionen ohne Lizenz zu nutzen. Entscheidend ist laut n8n, wer die Logik der Workflows bestimmt. Ich bin Entwickler und kein Anwalt, das hier ist keine Rechtsberatung; für Grenzfälle nennt n8n in der FAQ eine eigene Kontaktadresse.
Versteckte Kosten beim Selbsthosten
Die Lizenz kostet nichts, der Betrieb schon. Diese Posten nennt n8ns eigene Doku:
- Server: n8n ist laut Doku nicht rechenintensiv, der Speicherbedarf hängt von deinen Workflows und Daten ab. Reicht der Speicher nicht, hilft ein größerer Server, mit „additional costs“ beim Hoster. Zur Einordnung: Hetzner nennt für Cloud-Server der Linie „Regular Performance“ einen Einstieg ab 7,72 Euro im Monat inklusive 19 Prozent Umsatzsteuer (Abruf 31.10.2026).
- Datenbank: Standard ist SQLite. Postgres ist optional, n8n unterstützt die Versionen 16, 17 und 18. Wer Postgres nutzt, betreibt und sichert eine zweite Komponente.
- Backups: Ein vollständiges Backup besteht laut Doku aus dem
.n8n-Ordner mit dem Schlüssel, der deine Zugangsdaten verschlüsselt, plus der externen Datenbank. Ohne diesen Schlüssel sind gesicherte Zugangsdaten unbrauchbar. Vor jedem Update empfiehlt n8n ein vollständiges Backup; für Cluster siehe Kubernetes Backup: etcd und Volumes sichern.
- Pflege: Updates „at least once a month“, vorher die Release Notes auf Breaking Changes lesen und am besten in einer Testumgebung prüfen. Die Funktion „Environments“ dafür gehört nicht zur Community Edition, die Testinstanz baust du also selbst.
- Absicherung: Laut Doku braucht Selbsthosten Kenntnisse in Servern, Containern, Skalierung und Absicherung, und „Mistakes can lead to data loss, security issues, and downtime“. Auf dem Server liegen die Zugänge zu deinen Systemen; was zur Absicherung gehört, steht in Eigenen Server absichern: Linux und Windows.
- KI-Modelle: Sprachmodelle zahlst du extra, über eigene API-Schlüssel beim Anbieter oder in der Cloud über vorausbezahlte Gateway-Credits. Wie die Claude-API abrechnet, steht in Claude API: Key, Kosten und Einstieg.
Rechenbeispiel: Cloud oder selbst gehostet
Dieses Beispiel ist eine Rechnung mit Annahmen, keine Messung. Ein kleines Team hat drei Workflows: einen, der alle 15 Minuten läuft (96 am Tag), einen Webhook mit 50 Anfragen am Tag und einen täglichen Bericht. Bei 30 Tagen sind das 2.880 + 1.500 + 30 = 4.410 Ausführungen im Monat.
Zwischen Pro bei jährlicher Zahlung und dem Server liegen 42,28 Euro im Monat. Diesen Betrag tauschst du gegen deine Zeit für Updates, Backups und Absicherung. Brauchst du dafür zwei Stunden im Monat (Annahme), ist die Cloud in diesem Beispiel günstiger, sobald deine Stunde mehr als 21,14 Euro wert ist. Zwei Einschränkungen: Der Serverpreis enthält Umsatzsteuer, bei n8n ist das offen. Und ob ein Einstiegsserver reicht, zeigt erst der Betrieb.
Wann Cloud, wann selbst gehostet
Das ist meine Einschätzung, keine Messung.
Die Cloud passt, wenn du schnell starten willst, keine Server betreibst und dein Volumen in Starter oder Pro passt. Die Testphase dauert laut Doku 14 Tage mit Pro-Funktionen und 1.000 Ausführungen; wer danach nicht bucht, verliert die Instanz, kann die Workflows aber 90 Tage lang herunterladen.
Selbst hosten lohnt sich, wenn du ohnehin Server betreibst, viele Ausführungen hast oder den Ort der Daten selbst bestimmen willst. Business gibt es derzeit nur selbst gehostet. Dabei meldet der Lizenzschlüssel einer Business- oder Enterprise-Instanz laut Preisseite täglich die Zahl der Produktionsausführungen an n8n; Telemetrie ist standardmäßig an und lässt sich abschalten.
Ich habe den zweiten Weg genommen: n8n lief bei mir im eigenen Cluster, und zeitweise hat Claude Code dort n8n-Prozesse angestoßen. Ich mag n8n bis heute; warum meine Mitarbeiter heute trotzdem Ordner sind, steht in KI-Kurs gebucht: was danach jeden Monat läuft.
Nach der Einrichtung baust du einen ersten Ablauf mit echten Eingaben und Fehlerfällen: n8n Workflow erstellen: Tutorial mit Beispiel.
Häufige Fragen
Ist n8n kostenlos?
Die Community Edition kostet keine Lizenzgebühr und ist für interne Zwecke deines Unternehmens erlaubt. Server, Datenbank, Backups und Pflege zahlst du trotzdem. In der Cloud gibt es nur eine kostenlose Testphase von 14 Tagen.
Was kostet n8n im Monat?
In der Cloud ab 20 Euro (Starter) bzw. 50 Euro (Pro) bei jährlicher Zahlung, monatlich 24 bzw. 60 Euro. Business kostet selbst gehostet ab 667 Euro, monatlich 800 Euro. Stand 31.10.2026.
Darf ich n8n selbst gehostet kommerziell nutzen?
Für deinen eigenen Betrieb ja, auch um für Kunden Abläufe zu bauen, solange diese die Workflows nicht selbst bearbeiten. Ein Dienst, in dem Kunden eigene Workflows bauen, braucht eine eigene Vereinbarung mit n8n. Das ist keine Rechtsberatung.
Was passiert, wenn ich das Limit erreiche?
Starter und Pro sind laut n8n gedeckelt und haben keine Mehrkosten. Bei Business laufen die Workflows weiter, es können aber Mehrkosten von 4.000 Euro je weitere 300.000 Ausführungen anfallen, sofern du nicht in die nächste Stufe wechselst.
Wie du weitermachst
Zähl zuerst deine Ausführungen: Liste deine Abläufe auf und rechne, wie oft jeder im Monat startet. Dann weißt du, ob Starter reicht. Wenn du gar nicht sicher bist, ob du einen Workflow-Baukasten brauchst, lies n8n, Make oder Claude: was wofür?. Kostenlose Wege zum ersten Agenten findest du in KI-Agent erstellen kostenlos: was geht?.
Wenn du deinen Ablauf mit anderen durchrechnen willst, bring ihn in meine Community Claude Practitioners.