Grok kostet für neue Kunden zwischen 0 und 200 Dollar im Monat: Seit xAI Grok, Cursor und X in der X Subscription bündelt, gibt es die Stufen Free (0 Dollar), Plus (8 Dollar), Premium (30 Dollar), Super (100 Dollar) und Ultra (200 Dollar), jeweils zuzüglich Steuern; bei jährlicher Zahlung sinkt der Monatspreis, etwa bei Premium auf 25 Dollar. Grok Bot, xAIs Agent auf einem eigenen Cloud-Rechner, steckt erst ab Premium drin. Bestehende Abos für SuperGrok, Cursor und X Premium laufen zu ihren Bedingungen weiter; neue Selbstzahler wählen laut xAI aus der X Subscription. Wer Grok über die API nutzt, zahlt nach Verbrauch: Das aktuelle Modell grok-4.7 kostet 2 Dollar je Million Eingabe- und 6 Dollar je Million Ausgabe-Token, ein Bild mit Grok Imagine 2.0 kostet 4 Cent, eine Websuche als Werkzeug 5 Dollar je 1.000 Aufrufe. Alle Preise stammen aus xAIs Dokumentation, Stand 26.10.2026.
Mein Arbeitswerkzeug ist Claude, Grok habe ich für diese Übersicht nicht getestet. Geschrieben habe ich sie, weil die Frage „Was kostet Grok?“ oft neben der Frage nach Claude steht, und weil sich die Abos gerade grundlegend geändert haben. Wie Grok und Claude sich insgesamt unterscheiden, steht in Grok vs Claude 2026: der Vergleich. Alles zu KI im Arbeitsalltag sammle ich auf der Seite KI.
Grok Abo Preise: die X Subscription
Alle Preise sind Listenpreise ohne Umsatzsteuer; wo nötig, kommt die Steuer an der Kasse dazu. Die Faktoren in der vierten Spalte beziehen sich laut xAI auf die enthaltene Nutzung der Stufe Plus, eine Zahl in Anfragen oder Token nennt die Doku nicht.
Drei Dinge musst du zu diesen Stufen wissen. Erstens teilen sich Grok und Cursor ein Wochenkontingent: Chat, Bilder, Videos, Grok Bot und Coding ziehen alle aus demselben Topf, und teure Aktionen wie ein langes Video oder eine lange Coding-Aufgabe verbrauchen mehr als eine Chatnachricht. Zweitens bringen die bezahlten Einzelstufen X-Vorteile mit, sobald du ein persönliches X-Konto verbindest: Plus einen Haken, Werkzeuge für Creator und weniger Werbung, ab Premium die vollen Vorteile von X Premium+. Drittens sind Fremdmodelle in Cursor, etwa Claude oder GPT, nicht im Kontingent enthalten. Du zahlst sie laut xAI ab dem ersten Aufruf zu API-Listenpreisen aus deinem Guthaben.
Teams buchen Sitze ab Premium: 30 Dollar je Sitz für Premium, 100 Dollar für Super, 200 Dollar für Ultra. Jeder Sitz hat sein eigenes Wochenkontingent, das Guthaben für Zusatznutzung teilt sich das Team. Plus gibt es für Teams nicht.
Ist Grok kostenlos?
Teilweise. Die Stufe Free kostet nichts und enthält laut xAI eine „begrenzte“ Nutzung; eine genaue Zahl steht nicht in der Doku. Wenn bei einem bezahlten Abo das Wochenkontingent aufgebraucht ist, pausieren die bezahlten Funktionen bis zum nächsten Reset. Chat und Sprache bleiben laut xAI im Rahmen der kostenlosen Grenzen weiter nutzbar, die getrennt zurückgesetzt werden. Danach hast du drei Wege: Guthaben für Zusatznutzung kaufen, auf eine höhere Stufe wechseln oder das automatische Aufladen einschalten. Zusatzguthaben kostet laut xAI Standardpreise und ist damit teurer je Aktion als die im Abo enthaltene Nutzung; es läuft ein Jahr nach dem Kauf ab. Ein Monatslimit für Zusatznutzung kannst du setzen; ist es erreicht, stoppt die Zusatznutzung auch dann, wenn noch Guthaben da ist.
SuperGrok, Cursor und X Premium: was mit alten Abos passiert
Wer schon SuperGrok, SuperGrok Heavy, einen Cursor-Plan oder X Premium bezahlt, muss nichts tun. Laut xAI laufen diese Abos weiter, bis du sie änderst oder kündigst. Neue Selbstzahler wählen aber aus der X Subscription. Die Preise von SuperGrok nennt xAIs Doku nicht, und die Preisseite x.ai/pricing war beim Abruf nicht erreichbar; deshalb stehen sie hier nicht.
Ein Wechsel in die X Subscription ist freiwillig, aber endgültig: Die zusammengelegten Konten lassen sich nicht wieder trennen, auch nicht durch den Support, und eine Kündigung der X Subscription stellt die alten Abos nicht wieder her. Beim Wechsel kündigt xAI die gewählten alten Abos und erstattet die ungenutzte Zeit anteilig, getrennt vom neuen Kaufpreis. Ausnahme: Ein Cursor-Abo, das über den Apple App Store läuft, musst du selbst bei Apple kündigen.
Grok kündigen geht bei direkt bezahlten Abos im Dashboard auf grok.com unter „Billing & invoices“, jederzeit. Wer über X, Google Play oder Apple gebucht hat, kündigt dort.
Grok Bot Kosten
Für Neukunden ist Grok Bot in Premium, Super und Ultra enthalten und zieht aus dem gemeinsamen Wochenkontingent; Plus und Free enthalten ihn nicht. Bestandskunden haben laut Cursor weitere Wege: Grok Bot steckt in den bisherigen Plänen Cursor Pro, Pro+, Ultra und Cursor Teams, und du kannst ein SuperGrok-, SuperGrok-Plus-, SuperGrok-Heavy- oder X-Premium+-Abo verknüpfen. SuperGrok Lite enthält Grok Bot nicht. Ein Cursor-Plan und eine Verknüpfung addieren sich nicht; Grok Bot nimmt das, was mehr Wochennutzung bringt.
Grok API Preise
Die API rechnet nach Token ab. Unter 200.000 Token im Prompt gilt der normale Preis; erreicht ein Prompt diese Grenze, gilt der höhere Preis für alle Token der Anfrage.
Dazu kommen Aufschläge und Rabatte, die sich schnell summieren:
- Batch-API: 20 Prozent Rabatt auf grok-4.7, 4.6, 4.5, 4.3 und die 4.20-Modelle, nicht auf grok-build-0.1; Bilder und Videos laufen dort zum Standardpreis. Ergebnis meist innerhalb von 24 Stunden.
- Priority Processing: doppelter Preis für schnellere Abarbeitung.
- US-Endpunkt: 10 Prozent Aufschlag, wenn die Verarbeitung garantiert in den USA laufen soll, aber nur für grok-4.7 und grok-4.6, ohne Bild, Video, Sprache, Werkzeuge und Dateien. Einen EU-Endpunkt nennt die Seite zu den Regionen nicht; die Imagine-Seite erwähnt „EU data residency options“ ohne Einzelheiten.
- Grok 4.7 Fast: dasselbe Modell auf schnellerer Infrastruktur zum doppelten Token-Preis, nur in Cursor und Grok Build, nicht in der öffentlichen API.
Werkzeuge kosten zusätzlich zu den Token: Websuche, Code-Ausführung und Suche in angehängten Dateien je 5 Dollar pro 1.000 Aufrufe, die Suche in eigenen Dokumentensammlungen 2,50 Dollar pro 1.000 Aufrufe. Die X-Suche zählt nicht Aufrufe, sondern Treffer: 5 Dollar je 1.000 gelesene Beiträge und 10 Dollar je 1.000 Profile.
Grok Imagine für Bilder und Videos rechnet je Stück bzw. je Sekunde ab:
Bei Bildbearbeitungen zahlst du laut xAI das Eingabebild und das Ergebnis, bei Videos bestimmen Dauer und Auflösung den Preis. Was Grok Imagine im Vergleich zu anderen Bildwerkzeugen kann, steht in Bildgenerierung mit KI im Vergleich.
Beispielrechnung: 1.000 Anfragen im Monat
Ein Beispiel mit Listenpreisen, ohne Cache und unter der 200.000-Token-Grenze: Ein kleines Werkzeug schickt im Monat 1.000 Anfragen mit je 3.000 Eingabe- und 800 Ausgabe-Token an die API. Das sind 3 Millionen Eingabe- und 0,8 Millionen Ausgabe-Token.
Ruft das Modell bei jeder Anfrage zweimal die Websuche auf, kommen 2.000 Aufrufe zu 10,00 Dollar dazu, fast so viel wie die Token selbst. Das ist die eigentliche Lehre der Rechnung: Bei Agenten mit Werkzeugen entscheidet nicht nur der Token-Preis, sondern wie oft das Modell selbstständig Werkzeuge aufruft. xAI schreibt dazu selbst, dass die Kosten mit der Komplexität der Anfrage steigen. Die Rechnung ist ein Beispiel, keine Messung; wie viele Token und Aufrufe deine Aufgaben brauchen, zeigt erst ein Probelauf mit echten Aufgaben und eingeschaltetem Kostenlimit. Wie die Claude-API abrechnet, beschreibe ich in Claude API: Key, Kosten und Einstieg.
Was ich bei der Auswahl beachten würde
Das ist meine Einschätzung, keine Messung.
Für Gelegenheitsnutzung reicht Free oder Plus. Wer Grok Bot ausprobieren will, landet bei mindestens 30 Dollar im Monat. Wer schon einen bezahlten Cursor-Plan hat, sollte zuerst prüfen, ob Grok Bot dort schon enthalten ist, bevor er wechselt, denn der Wechsel lässt sich nicht rückgängig machen. Für die API lohnt sich ein Kostenlimit von Anfang an, weil Werkzeugaufrufe den Preis treiben. Und wer mit Kundendaten arbeitet, sollte vor dem Preis klären, wo verarbeitet wird: Der Standard-Endpunkt garantiert keinen Ort, die Rechner von Grok Bot laufen laut xAI in den USA. Was das für Unternehmen heißt, steht in Grok und DSGVO: Prüfliste für Unternehmen. Was Claude kostenlos kann, steht zum Vergleich in Claude kostenlos nutzen: was geht.
Häufige Fragen
Was kostet Grok im Monat?
Für Neukunden 0 Dollar (Free), 8 Dollar (Plus), 30 Dollar (Premium), 100 Dollar (Super) oder 200 Dollar (Ultra), jeweils zuzüglich Steuern. Bei jährlicher Zahlung sind es umgerechnet 7, 25, 84 oder 167 Dollar im Monat (Stand 26.10.2026).
Ist Grok kostenlos?
Es gibt eine kostenlose Stufe mit begrenzter Nutzung. Eine genaue Grenze nennt xAI nicht. Wer mehr braucht, bucht eine bezahlte Stufe oder kauft Zusatzguthaben.
Was kostet SuperGrok?
Neue Selbstzahler wählen laut xAI aus der X Subscription, Neukunden starten dort. Bestehende SuperGrok-Abos laufen zu ihren bisherigen Bedingungen weiter. Die Preise nennt die Doku von xAI nicht, und die Preisseite x.ai/pricing war beim Abruf nicht erreichbar.
Was kostet Grok Bot?
Grok Bot ist in der X Subscription ab Premium enthalten, also ab 30 Dollar im Monat, und zieht aus dem gemeinsamen Wochenkontingent. Bestehende bezahlte Cursor-Pläne und verknüpfte SuperGrok-Abos außer SuperGrok Lite enthalten ihn ebenfalls.
Was kostet die Grok API?
grok-4.7 kostet 2 Dollar je Million Eingabe- und 6 Dollar je Million Ausgabe-Token, ab 200.000 Token im Prompt das Doppelte. Werkzeuge wie die Websuche kosten 5 Dollar je 1.000 Aufrufe extra, ein Bild mit Grok Imagine 2.0 kostet 4 Cent.
Wie kündige ich Grok?
Direkt bezahlte Abos kündigst du jederzeit im Dashboard auf grok.com unter „Billing & invoices“. Wer über X, Google Play oder Apple gebucht hat, kündigt dort.
Wie du weitermachst
Schreib auf, wofür du Grok konkret nutzen willst: Chat, Bilder, Grok Bot oder die API. Davon hängt ab, ob du ein Abo, Guthaben oder beides brauchst. Wenn du eher vor der Frage stehst, ob du mit Claude oder Grok arbeitest, lies zuerst Grok vs Claude 2026: der Vergleich. Wie ich meine KI-Mitarbeiter auf Claude aufbaue, zeige ich in meiner deutschsprachigen Community Claude Practitioners.