Skool kostet dich als Betreiber 9 US-Dollar im Monat im Hobby-Plan oder 99 US-Dollar im Monat im Pro-Plan, Stand September 2026. Dazu kommt eine Transaktionsgebühr auf jede Zahlung deiner Mitglieder: 10 Prozent plus 30 Cent im Hobby-Plan, 2,9 Prozent plus 30 Cent im Pro-Plan. Wer jährlich zahlt, bekommt laut Preisseite zwei Monate geschenkt, also 90 oder 990 Dollar im Jahr. Beide Pläne starten mit 14 Tagen kostenloser Testphase. Mitglieder zahlen für Skool selbst nichts, sondern nur den Preis, den du für deine Community festlegst; in der EU schlägt Skool die Umsatzsteuer an der Kasse auf. Für Mitglieder, die Skool dir über sein eigenes Netzwerk bringt, fällt zusätzlich zur Transaktionsgebühr eine Provision an, standardmäßig 30 Prozent und auf Wunsch bis 70 Prozent, solange Growth Boost eingeschaltet ist. Rein rechnerisch wird Pro ab rund 1.270 Dollar Monatsumsatz günstiger als Hobby, solange keine einzelne Zahlung über 900 Dollar liegt.
Ich betreibe meine Community Claude Practitioners seit April 2026 auf Skool, inzwischen mit zwei bezahlten Preisstufen. Wie ich die Community mit meiner KI-Belegschaft führe, steht im Überblick Community Management mit KI-Mitarbeitern. Hier geht es nur ums Geld: was Skool kostet, welche Gebühren wann anfallen und ab wann sich der größere Plan rechnet. Wenn du erst wissen willst, was Skool überhaupt ist, lies vorher Skool: was ist das und wie funktioniert es?
Skool Kosten und Preise im Überblick: Hobby und Pro
Die Zahlen stammen von Skools Preisseite und aus dem Hilfezentrum, abgerufen im September 2026. Alle Preise sind in US-Dollar und netto.
Die Planpreise und die Prozentsätze sind laut Archiv der Preisseite seit Oktober 2025 unverändert. Geändert hat sich, welche Funktionen welchem Plan zugeordnet sind, und dazugekommen ist der Umschalter für die Jahreszahlung. Deshalb lohnt vor dem Start ein Blick auf die aktuelle Preisseite.
Die Skool Gebühren genau: was je Zahlung abgeht
Die Transaktionsgebühr hat zwei Teile, und der zweite wird leicht übersehen: die 30 Cent. Laut Hilfezentrum gelten sie für jede einzelne Zahlung, in beiden Plänen. Skool rechnet selbst ein Beispiel vor: Bei einem Mitgliedsbeitrag von 9 Dollar im Monat bleiben im Pro-Plan 8,40 Dollar, im Hobby-Plan 7,80 Dollar.
Die 30 Cent wiegen umso schwerer, je kleiner dein Preis ist. Bei 9 Dollar sind sie rund 3,3 Prozent des Beitrags, bei 45 Dollar nur noch rund 0,7 Prozent. Wer mit einem sehr niedrigen Einstiegspreis plant, sollte diesen Anteil einrechnen.
Drei weitere Punkte aus dem Hilfezentrum:
- Keine Erstattung der Gebühren. „Transaction fees are non-refundable." Wenn du einem Mitglied Geld zurückgibst, bleibt die Gebühr bei Skool.
- Auszahlung in deiner Währung. Mitglieder zahlen in US-Dollar, ausgezahlt wird jeden Mittwoch in deiner Landeswährung auf dein Bankkonto, laut Skool ohne zusätzliche Gebühren für die Umrechnung. Für Deutschland gilt dafür laut einem neueren Hilfeartikel Skools neues Auszahlungssystem mit lokalem Bankkonto; die Anleitung über Stripe Express beschreibt Skool nur noch für die USA. Deutschland, Österreich und die Schweiz stehen auf der Länderliste.
- Eigene URL kostet ab dem zweiten Wechsel. Die erste Änderung ist im Pro-Plan inklusive, jede weitere kostet 100 Dollar.
Growth Boost: Provision auf Mitglieder, die Skool bringt
Skool hat ein eigenes Verzeichnis, Discovery, und schaltet für Communities auch selbst Anzeigen. Kommt ein zahlendes Mitglied über diesen Weg zu dir, behält Skool eine Provision, zusätzlich zur Transaktionsgebühr: In Skools eigenem Beispiel gehen bei 10 Dollar Beitrag 3 Dollar „and fees" ab. Standardmäßig sind das 30 Prozent. Seit Ende August 2026 kannst du den Satz in Stufen bis 70 Prozent anheben; ein höherer Satz bringt laut Skool mehr Verkehr, weil er in Skools Effizienzwert eingeht. Mitglieder, die schon da sind, behalten den Satz, zu dem sie gekommen sind. Wie die Stufen funktionieren und was dafür spricht, steht in Skool Growth Boost: bis 70 Prozent bieten.
Wichtig für deine Rechnung:
- Growth Boost ist standardmäßig eingeschaltet. Du schaltest ihn unter Settings, Discovery ab.
- Die Provision gilt für wiederkehrende Zahlungen, solange das Abo des Mitglieds läuft, nicht nur für die erste.
- Zugeordnet wird nach dem letzten Kontakt, für Skools Netzwerk mit einem Fenster von 14 Tagen.
- Skool selbst empfiehlt Growth Boost nicht für hochpreisige Angebote.
Ein Beispiel mit gebauten Zahlen: Ein Mitglied, das über Skools Netzwerk kommt und 45 Dollar im Monat zahlt, bringt Skool beim Standardsatz 13,50 Dollar Provision im Monat, solange es bleibt. Bei 70 Prozent ist es umgekehrt: Dann bleiben dir von den 45 Dollar 13,50 Dollar vor Transaktionsgebühr. Welchen Satz du wählst oder ob du abschaltest, ist eine Abwägung zwischen Reichweite und Marge. Wie du Mitglieder auch ohne Skools Netzwerk gewinnst, steht in Mehr Mitglieder für deine Skool-Community.
Ab welchem Umsatz Pro günstiger ist: die Rechnung
Die Frage „Hobby oder Pro?" lässt sich rechnen. U steht für deinen Monatsumsatz aus Mitgliedsbeiträgen, n für die Zahl der Zahlungen im Monat.
- Hobby: 9 $ + 10 % von U + 0,30 $ × n
- Pro: 99 $ + 2,9 % von U + 0,30 $ × n
Die 30 Cent je Zahlung stehen auf beiden Seiten und fallen beim Vergleich heraus. Übrig bleibt: Pro kostet 90 Dollar mehr Grundgebühr und spart 7,1 Prozentpunkte Gebühr. Gleich teuer sind beide Pläne bei 90 ÷ 0,071 = 1.267,61 Dollar. Ab rund 1.270 Dollar Monatsumsatz ist Pro günstiger.
Das gilt, solange jede einzelne Zahlung unter 900 Dollar bleibt, was bei Monatsbeiträgen der Normalfall ist. Für größere Einzelzahlungen, etwa Jahresbeiträge oder Einmalkäufe über 900 Dollar, verlangt Skool im Pro-Plan 3,9 statt 2,9 Prozent. Dann spart Pro nur noch 6,1 Prozentpunkte, und die Schwelle steigt. Bestünde dein Umsatz ganz aus solchen Zahlungen, läge sie bei 90 ÷ 0,061 = rund 1.475 Dollar.
Bei Jahreszahlung verschiebt sich die Schwelle. Umgerechnet kostet Hobby dann 7,50 Dollar im Monat, Pro 82,50 Dollar. Die Differenz von 75 Dollar geteilt durch 0,071 ergibt rund 1.056 Dollar Monatsumsatz.
Was das in Mitgliedern heißt, zwei gebaute Beispiele:
Bei 9 Dollar Beitrag liegt die Schwelle also bei 141 zahlenden Mitgliedern, bei 45 Dollar bei 29. Growth-Boost-Provision und Umsatzsteuer sind in der Tabelle nicht enthalten. Die Growth-Boost-Provision hängt laut Hilfezentrum nicht vom Plan ab; sie trifft beide Pläne gleich und verschiebt die Schwelle deshalb nicht.
Die Rechnung ist keine Empfehlung. Sie zeigt nur, wo die Gebühren gleichziehen. Ob du Pro früher brauchst, entscheiden die Funktionen im nächsten Abschnitt.
Was nur der Pro-Plan kann
Das Hilfezentrum markiert eine Reihe von Funktionen als „Pro plan". Stand der Plugin-Übersicht ist der 29.08.2026:
- AutoDM: automatische Willkommensnachricht wenige Minuten nach dem Beitritt
- Onboarding-Video und Kündigungsvideo
- Zapier-Anbindung mit zwei Auslösern und zwei Aktionen
- Webhook zum Einladen von Mitgliedern aus fremden Systemen
- Google-Ads-Plugin, Links (bis zu drei externe Links) und sofortige Freischaltung neuer Mitglieder
- Webinar, Mitglieder-Affiliates, eigene URL und die Übergabe der Gruppe an einen anderen Besitzer
Im Hobby-Plan enthalten sind unter anderem die Mitgliederfragen beim Beitritt und die Freischaltung von Chat und Posten nach Level. In den Oberflächentexten der Preisseite steht zudem der Hinweis, dass Hobby nur einen Admin oder Moderator erlaubt; auf der sichtbaren Preisseite steht das Stand September 2026 nicht mehr. Wenn du im Team moderierst, prüf das vor dem Start.
Welche dieser Funktionen du zum Start wirklich brauchst, gehe ich in Skool-Community erstellen: die Einrichtung Schritt für Schritt durch.
Umsatzsteuer und Währung: was netto und was brutto ist
Alle Preise auf Skool sind in US-Dollar. Skool ist laut Hilfezentrum Merchant of Record, also der Verkäufer gegenüber deinen Mitgliedern, und übernimmt die EU-Umsatzsteuer. Wörtlich: „We add the VAT rate on top of the price." Skools eigenes Beispiel: 100 Dollar plus 19 Prozent in Deutschland ergibt 119 Dollar.
Für deine Preisgestaltung heißt das: Der Preis auf deiner About-Seite ist netto. Ein Mitglied in Deutschland zahlt bei 9 Dollar an der Kasse 10,71 Dollar. Ob Skool die Umsatzsteuer künftig schon auf der About-Seite anzeigt, ist laut FAQ „noted for further consideration". Was das für deine eigene Buchhaltung bedeutet, klärst du mit deiner Steuerberatung; das hier ist keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Was Mitglieder für eine Skool-Community zahlen
Als Mitglied zahlst du Skool nichts. Du zahlst nur, was der Betreiber verlangt. Die Modelle, die Skool Betreibern anbietet:
- Kostenlos
- Abo monatlich oder jährlich, auf Wunsch mit 7 Tagen Testphase für Mitglieder
- Freemium: kostenloser Bereich plus bezahlte Stufe
- Stufen mit mehreren Preisen
- Einmalzahlung, auch für einzelne Kurse („Buy now")
Welche Variante für dein Angebot passt, ist weniger eine Kosten- als eine Geschäftsfrage. Ich habe sie in Skool: kostenlose oder bezahlte Community? aufgeschrieben. Und falls du Skool noch mit anderen Plattformen vergleichst, hilft dir der Überblick Skool-Alternativen: Circle, Kajabi, Discord.
Mein Beispiel: zwei Preisstufen, monatlich kündbar
Meine Community hat zwei Stufen: Standard für 9 Dollar im Monat und Premium für 45 Dollar im Monat, beide monatlich kündbar, Stand September 2026. Standard heißt selbst lernen und bauen, Premium enthält zusätzlich alle KI-Mitarbeiter als fertige Vorlagen, den Umsetzungs-Call, den Hot Seat und alle Aufzeichnungen.
Gestartet bin ich am 28.04.2026 kostenlos. Seit Mitte August ist die Community bezahlt. Meine Begründung damals: „Kostenlos = unverbindlich. Und unverbindlich stellt keinen Mitarbeiter ein."
Zwei Dinge, die ich dafür nutze, stehen im Hilfezentrum als Pro-Funktionen: Mitglieder können als Affiliate 20 Prozent verdienen, wenn sie jemanden mitbringen, und neue Mitglieder bekommen eine automatische Willkommensnachricht. Wer diese beiden Hebel nicht braucht, kommt mit einem kleineren Plan aus, bis die Rechnung oben kippt.
Häufige Fragen
Was kostet Skool im Monat?
Für Betreiber 9 Dollar im Hobby-Plan oder 99 Dollar im Pro-Plan, Stand September 2026, netto und in US-Dollar. Dazu kommt je Zahlung deiner Mitglieder 10 Prozent plus 30 Cent (Hobby) oder 2,9 Prozent plus 30 Cent (Pro). Bei Jahreszahlung sind es 90 oder 990 Dollar im Jahr. Mitglieder zahlen nur den Preis der Community.
Gibt es Skool kostenlos?
Für Mitglieder ja: Skool selbst kostet sie nichts, viele Communities sind gratis. Für Betreiber nennt die Preisseite keinen Plan ohne Monatsgebühr, es gibt aber 14 Tage Testphase. Eine kostenlose Community kannst du auch im Hobby-Plan führen; dann fallen keine Transaktionsgebühren an, weil niemand zahlt, nur die 9 Dollar Grundgebühr.
Lohnt sich der Skool Hobby Plan?
Rein bei den Gebühren ja, solange dein Monatsumsatz unter rund 1.270 Dollar liegt, bei Jahreszahlung des Plans unter rund 1.056 Dollar. Das gilt für Einzelzahlungen unter 900 Dollar; darüber liegt die Schwelle höher. Darüber ist Pro günstiger. Brauchst du AutoDM, Zapier, Mitglieder-Affiliates, eine eigene URL oder Webinare, kommst du um Pro nicht herum, auch unterhalb der Schwelle.
Wie viel Gebühr nimmt Skool bei 9 Dollar Beitrag?
Laut Skools eigenem Beispiel bleiben dir bei 9 Dollar im Monat 8,40 Dollar im Pro-Plan und 7,80 Dollar im Hobby-Plan. Kommt das Mitglied über Skools Netzwerk und ist Growth Boost an, fällt zusätzlich eine Provision an, standardmäßig 30 Prozent, je nach gewählter Stufe bis 70 Prozent. Die Umsatzsteuer schlägt Skool in der EU oben drauf, sie geht nicht von deinen 9 Dollar ab.
Bekomme ich Geld zurück, wenn ich Skool kündige?
Nein, die Skool-Plangebühr erstattet Skool nicht; kündigen kannst du laut Skool jederzeit. Am Ende des Abrechnungszeitraums wird die Gruppe archiviert, die Inhalte bleiben lesbar, Neues kommt nicht mehr dazu. Ob deine Mitglieder ihren Beitrag zurückbekommen, entscheidest du als Betreiber selbst. Die Transaktionsgebühr erstattet Skool auch dann nicht, wenn du einem Mitglied etwas zurückzahlst.
Wie du weitermachst
Nimm deinen geplanten Preis und rechne die Schwelle für dein Angebot: 1.267,61 Dollar geteilt durch deinen Monatsbeitrag ergibt die Zahl zahlender Mitglieder, ab der Pro günstiger ist. Liegst du weit darunter und brauchst keine Pro-Funktion, starte mit Hobby. Wenn du sehen willst, wie eine bezahlte Skool-Community mit zwei Stufen im Alltag läuft, und wie ich sie mit KI-Mitarbeitern betreibe, schau in meine Community Claude Practitioners. Fragen zu Preis und Plan stellst du dort direkt in einem Beitrag oder im Call.