Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit genau einem Ziel und genau einer Handlung, die der Besucher ausführen soll. Bevor du baust, legst du zwei Dinge fest: was auf der Seite passieren soll und welche Zahl dir sagt, ob es passiert ist. Erst danach folgen die Bausteine, in der Reihenfolge, die sich bei mir bewährt hat: Versprechen, Handlungsaufforderung, Beleg, Ablauf, Einwände, Formular, Handlungsaufforderung ein zweites Mal. Jeder Weg hinaus, den du nicht begründen kannst, verteilt die Aufmerksamkeit auf Dinge, die nicht das eine Ziel sind. Google zählt bei der Bewertung einer Landingpage unter anderem die Anzahl der Links auf der Seite und die Erwartung mit, die der Besucher aus der angeklickten Anzeige mitbringt. Geschäftlich betrieben, hängt an ihr dieselbe Mindestprüfung wie an einer großen Website: Impressum, Datenschutzhinweise, und wenn du etwas auf dem Gerät des Besuchers speicherst, die Einwilligung davor statt danach. Gebaut wird sie mit einem Baukasten ab wenigen Euro im Monat, mit WordPress plus Plugin oder direkt im Code.
17. September 2026 · Aktualisiert am 31. Oktober 2026 · 17 Min. Lesezeit
Landingpage erstellen: Anleitung und Tools
Meine Websites baut ein KI-Mitarbeiter aus meiner KI-Belegschaft, diese Seite eingeschlossen. Für Coaches steht das größere Bild in KI für Coaches: Praxis statt Hype. Hier geht es um die einzelne Seite, die du selbst baust. Willst du sie bauen lassen, stehen Ablauf, Dauer und Kosten in Landingpage erstellen lassen: Ablauf, Kosten; für eine ganze Website in Website erstellen lassen: Ablauf, Anbieter, die reine Geldfrage in Was kostet eine Website oder Landingpage?.
Landingpage erstellen: ein Beispiel von der Idee bis zur Abnahme
Das durchgehende Beispiel ist fiktiv: Eine Beraterin bietet einen kostenlosen, 20-minütigen Prozess-Check für kleine Agenturen an. Es ist eine Bauvorlage, kein Kundenbericht und kein Nachweis einer Conversion-Steigerung.
- Ziel aufschreiben. „Agenturinhaber buchen einen Prozess-Check; wir zählen bestätigte Termine pro 100 passende Seitenbesuche über vier Wochen.“ Ein Klick auf den Kalender zählt als Zwischenschritt, nicht als Termin.
- Angebot begrenzen. In 20 Minuten wird ein wiederkehrender Büroprozess besprochen; anschließend erhält der Interessent eine kurze Zusammenfassung mit einem möglichen nächsten Schritt. Nur zusagen, was du wirklich liefern kannst.
- Die erste Bildschirmansicht schreiben. Überschrift: „Finde den nächsten automatisierbaren Büroprozess deiner Agentur“. Unterzeile: „Im kostenlosen 20-Minuten-Check besprechen wir einen Ablauf und halten den nächsten Schritt fest.“ Knopf: „Prozess-Check anfragen“. Keine erfundene Zeitersparnis danebenstellen.
- Die vorhandenen Bausteine befüllen. Darunter: ein echtes Beispiel oder eine klar als Muster beschriftete Beispielausgabe; dann Ablauf „Anfragen → Termin abstimmen → Prozess besprechen“. FAQ: Für wen eignet es sich? Was muss ich vorbereiten? Entstehen Kosten? Dieselbe Handlungsaufforderung führt unten wieder zum Formular.
- Formular und Bestätigung bauen. Für dieses Beispiel reichen als Entwurf Name, E-Mail und eine kurze Beschreibung des Ablaufs; welche Felder wirklich nötig sind, prüfst du am Prozess. Der Knopf heißt „Prozess-Check anfragen“. Die Erfolgsansicht sagt: „Deine Anfrage ist eingegangen. Du erhältst eine Antwort zur Terminabstimmung.“ Diese Meldung erst nach erfolgreicher Verarbeitung zeigen; ein Fehler lässt die Eingaben erhalten und bietet einen erneuten Versuch.
- Vor Veröffentlichung abnehmen. Auf einem schmalen Handybildschirm lesen, jeden Knopf prüfen und das Formular tatsächlich absenden. Kontrolliere Eingang beim Empfänger, Bestätigung und Fehlerfall. Impressum, Datenschutzhinweise und gegebenenfalls Einwilligungsmechanik gehören in diese Prüfung. Für ein Newsletter-Formular gehört die ganze Bestätigungsstrecke dazu, siehe Double-Opt-in: Ablauf, Pflicht und Nachweis.
- Erfolg getrennt zählen. Besuche, Formular erfolgreich eingegangen und Termin bestätigt sind drei unterschiedliche Ereignisse. Testanfragen markieren, Zeitraum und Herkunft festhalten, keine E-Mail-Adressen als Analyseereignis versenden. Nach vier Wochen die bestätigten Termine durch die passenden Besuche teilen. Das ist eine beobachtete Quote; ohne Vergleich beweist sie keine Wirkung des Designs.
Du kannst diese Vorlage im gewählten Baukasten als einzelne Seite umsetzen. Die folgenden Abschnitte erklären die Bausteine, Pflichtprüfung und Werkzeugwahl dazu. Für die Übereinstimmung von Anzeige, Angebot und Zielseite siehe Googles Hinweise zur Landingpage.
Ein echtes Beispiel: drei Landingpages an einem Nachmittag
Das Beispiel oben ist fiktiv. Hier ein echtes aus meinem Betrieb, die Bildschirmfotos stehen im Kasten am Anfang. Am 22. Oktober 2026 brauchten drei kostenlose Downloads je eine eigene Seite als Ziel für Werbeanzeigen. Das Briefing kam von Susi, die Texte von Conny, gebaut hat Ralf. Die Vorgaben waren dieselben wie in der Anleitung: ein Ziel je Seite, kein Menü, Formular im ersten Bildschirm, die Überschrift wiederholt die Anzeige. Vor dem Livegang standen Bildschirmfotos in drei Fenstergrößen, ein Wortabgleich gegen Connys Vorlage und ein getrennter Prüfdurchgang, danach je Seite eine echte Testanmeldung bis zur Bestätigungsmail. Wie das im Einzelnen lief und was es kostet, wenn du so eine Seite bauen lässt, steht in Landingpage erstellen lassen: Ablauf, Kosten. Was in den Downloads selbst steckt und wie du einen eigenen baust, zeigt Lead-Magnet erstellen: acht echte Beispiele.
Was eine Landingpage von einer normalen Website unterscheidet
Der Unterschied ist keine Frage der Größe, sondern des Zwecks. Steht deine ganze Firmenwebsite auf einer einzigen Seite, ist das ein Onepager, keine Landingpage; wann das reicht, steht in Onepager erstellen: wann eine Seite reicht.
| Normale Website | Landingpage | |
|---|---|---|
| Zweck | mehrere Themen, mehrere Zielgruppen | ein Angebot, eine Zielgruppe |
| Navigation | vollständig, damit man alles findet | reduziert oder keine |
| Erfolgsmaß | Besucher, Sichtbarkeit, Anfragen insgesamt | die eine Handlung, gezählt |
| Besucherherkunft | Suche, Empfehlung, Direkteingabe | ein bekannter Weg: Anzeige, Mail, Profil-Link, QR-Code |
| Lebensdauer | dauerhaft | oft an eine Aktion gebunden |
Daraus folgt die Faustregel, die bei mir den meisten Streit spart: zwei Ziele, zwei Seiten. Eine Seite, die zugleich zum Erstgespräch, zum Newsletter und zum Download führt, hat kein Ziel, sondern drei Vorschläge.
Die Entscheidung, die vor dem ersten Entwurf fällt
Der Aufbau ist die zweite Frage. Die erste: Was soll auf dieser Seite passieren, und woran erkenne ich, dass es passiert ist? Solange die Antwort fehlt, ist jede Gestaltungsfrage Geschmackssache. Schreib deshalb einen Satz auf, bevor du baust: „Auf dieser Seite soll X passieren, und ich zähle Y." Welche Handlung das ist, hängt davon ab, auf welcher Stufe deines Marketing-Funnels die Seite steht.
| Ziel der Seite | Die eine Handlung | Die Zahl, die du zählst |
|---|---|---|
| Erstgespräch | Termin im Kalender buchen | gebuchte Termine pro Woche |
| Anfrage | Formular absenden | abgesendete Formulare |
| Warteliste | E-Mail eintragen | bestätigte Eintragungen |
| Verkauf | Kauf abschließen | abgeschlossene Käufe |
Zwei Dinge gehören in den Satz: eine Zahl, die du wirklich sehen kannst, nicht „mehr Aufmerksamkeit", und ein Zeitraum. Beides fällt vorher: Eine Zahl, die man sich hinterher sucht, bestätigt immer die Seite.
Die Bausteine, in der Reihenfolge, in der sie gelesen werden
- Das Versprechen ganz oben. Eine Zeile, für wen die Seite ist und was er bekommt, passend zu dem, was der Besucher angeklickt hat. Google formuliert das für Anzeigen so: Die Werbebotschaft sollte von der Anzeige bis hin zur Landingpage einheitlich sein, und wichtige Informationen sollten möglichst am Seitenanfang stehen.
- Die Handlungsaufforderung im ersten Bildschirm. Wer schon überzeugt ist, soll nicht scrollen müssen: ein Knopf mit einer Beschriftung, die die Handlung benennt („Termin buchen"), nicht die Technik („Abschicken").
- Der Beleg. Referenzen, Ergebnisse, Bilder aus der echten Arbeit, Logos mit Erlaubnis. Was nachprüfbar ist, schlägt alles, was gut klingt.
- Was nach dem Klick passiert. Drei Schritte, ausgeschrieben: Du buchst, wir sprechen 30 Minuten, danach bekommst du ein Angebot.
- Preis oder Preisrahmen. Und wenn es keinen gibt, der Satz, wovon er abhängt. Eine Seite, die den Preis umgeht, wird nicht als teuer gelesen, sondern als ausweichend.
- Die Einwände, in der Reihenfolge des Verkaufsgesprächs. Schreib die fünf Fragen auf, die dir am Telefon immer gestellt werden, und beantworte sie in dieser Reihenfolge. Den Abschnitt kann man nicht erfinden, deshalb trägt er am meisten.
- Das Formular, so kurz wie die Entscheidung. Jedes Feld ist eine Hürde. Frag ab, was du für den nächsten Schritt brauchst, den Rest klärt das Gespräch.
- Die Handlungsaufforderung ein zweites Mal, dann die Pflichtlinks. Am Ende steht derselbe Knopf wie oben, darunter Impressum und Datenschutzerklärung.
Dazu zwei Dinge, die keine Bausteine sind, aber über sie entscheiden: Die Seite muss auf dem Handy funktionieren und schnell laden. Google nennt beides als Stellschraube für die Landingpage-Erfahrung.
Jeder Weg hinaus braucht einen Grund
Eine Landingpage stellt eine Frage. Jeder Link, der nicht zur Handlung führt, stellt eine zweite.
Google nennt für die Nutzererfahrung einer Landingpage vier Dinge nebeneinander: Nutzen und Relevanz der Informationen, Nutzerfreundlichkeit der Navigation, Anzahl der Links auf der Seite, Erwartungen der Nutzer aufgrund der angeklickten Anzeige. Zur Gestaltung heißt es zusätzlich, die Seite nicht mit zu viel Werbung oder Pop-ups zu überfrachten. Das sind Faktoren, keine Rechenregel: Dass jeder einzelne Link die Wirkung senkt, steht dort nicht, und brauchbare Navigation zählt Google zu deinen Gunsten. Weglassen ist eine Hypothese für deinen Trichter, die du prüfst.
Die Ausgänge, die man beim Bauen übersieht: die Hauptnavigation aus dem Template, das Logo zur Startseite, „Mehr erfahren"-Links unter jedem Abschnitt, Blog-Teaser, ein Chat-Fenster über dem Knopf, eine Fußzeile mit fünfzehn Links, von denen zwei Pflicht sind.
Nicht auf diese Liste gehören Pflichtlinks, Vertrauenszeichen und eine einfache Kontaktmöglichkeit: Sie beantworten eine Frage, die sonst zum Abbruch führt, und die Kontaktmöglichkeit nennt Google selbst als Merkmal einer guten Seite. Alles andere kommt nur auf die Seite, wenn du sagen kannst, wofür. Ob das Weglassen bei dir wirkt, entscheidet deine Zahl: Nimm einen Ausgang heraus, leg vorher fest, wie viele Besucher durch sein müssen, und vergleiche dann. Eine Änderung pro Durchgang, sonst weißt du nicht, welche gewirkt hat.
Was rechtlich an einer geschäftlichen Landingpage hängt
Das hier ist keine Rechtsberatung, sondern die Mindestprüfung vor dem Livegang einer geschäftlich betriebenen Seite. Der häufigste Irrtum: dass eine Landingpage als „nur eine Seite" weniger braucht als eine Website. Sie braucht dieselbe Grundausstattung auf weniger Platz, je nach Angebot mehr: Verkauf, Terminbuchung, Newsletter und Verbraucherverträge bringen eigene Informationspflichten mit.
- Impressum. § 5 DDG verlangt für geschäftsmäßig angebotene digitale Dienste die üblichen Angaben, und zwar leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar. Eine Landingpage unter eigener Domain, die nur auf das Impressum der Hauptwebsite zeigt, erfüllt „unmittelbar erreichbar" nicht von selbst. Der Link gehört auf die Seite.
- Datenschutzerklärung. Art. 13 DSGVO verlangt bei der Erhebung personenbezogener Daten unter anderem Angaben zum Verantwortlichen, zu Zweck und Rechtsgrundlage, zu Empfängern, zur Speicherdauer und zu den Rechten der betroffenen Person. Dein Formular löst das aus, auch wenn es nur nach Name und Mailadresse fragt.
- Einwilligung, und zwar vorher. § 25 TDDDG erlaubt die Speicherung von Informationen in der Endeinrichtung des Endnutzers oder den Zugriff auf bereits gespeicherte Informationen nur, wenn der Nutzer auf Grundlage klarer und umfassender Informationen eingewilligt hat. Ausgenommen ist, was allein der Nachrichtenübertragung dient oder für einen ausdrücklich gewünschten Dienst unbedingt erforderlich ist. Praktisch heißt das: Die Seite lädt, der Besucher entscheidet, und erst danach darf Speichertechnik nachladen. Genau hier scheitern Seiten mit dem Werbe-Pixel im Seitenkopf und dem Einwilligungsfenster danach.
Die Frage knüpft an das Speichern auf dem Gerät an, nicht an den Begriff „Cookie": Ein Messverfahren, das dort nichts ablegt, löst sie nicht aus. Über den Datenschutz ist damit nichts entschieden, und ob dein Aufbau passt, prüft einmal jemand, der das darf.
Womit du sie baust, mit Preisen
Alle Beträge stammen von den Preisseiten der Anbieter, Stand September 2026, es sind die regulären Preise, nicht die Aktionspreise.
| Werkzeug | Stärke | Preis (Stand: September 2026) |
|---|---|---|
| Canva | schnell aus einer Vorlage; vollwertig nur, wenn eigene Domain, Formular und Messung im Tarif dabei sind | Free 0 Euro, Pro 110 Euro im Jahr für eine Person, Business 170 Euro im Jahr pro Person |
| Wix | vollständiger Baukasten mit Formularen und Zahlungen | Light 16,66 bis Business Elite 177,31 Euro im Monat, inkl. MwSt., Jahresabo, Gratis-Domain für ein Jahr |
| IONOS Homepage-Baukasten | Demo kostenlos testbar, KI-Assistent, deutscher Anbieter | Demo gratis, Starter 12, Plus 18, Pro 33 Euro im Monat, inkl. MwSt. |
| STRATO Smartwebsite | deutscher Anbieter, Domain und Postfächer dabei | Basic 7, Plus 12, Pro 18 Euro im Monat nach der Aktionslaufzeit, Einrichtung 0 Euro, inkl. MwSt. |
| WordPress mit Elementor | größte Freiheit, Inhalte bleiben deine | Grundversion des Plugins kostenlos, Essential 5 bis One 15 Euro im Monat bei Jahreszahlung, zzgl. Steuern, Hosting extra |
| Eigener Bau im Code | volle Kontrolle über Tempo, Messung und Datenfluss | Hosting bei Vercel: Pro 20 US-Dollar im Monat, zzgl. Steuern; den Hobby-Tarif beschränkt Vercel auf nicht-kommerzielle, private Nutzung |
Einen KI-Generator musst du nicht extra kaufen: IONOS und STRATO führen ihn als Paketbestandteil, und wer im Code baut, lässt den Entwurf von einem Modell schreiben. Wichtiger ist: Eine Seite mit klarem Ziel funktioniert im günstigsten Baukasten, eine Seite ohne Ziel wird auch im teuersten Paket nicht besser. Was die Sache im Ganzen kostet, rechne ich in Was kostet eine Website oder Landingpage? durch.
Wie ich messe, welcher Knopf gedrückt wird
Seit dem 19. September 2026 messe ich auf kevinwelter.com cookielos, welcher Knopf auf welcher Seite geklickt wird. Jeder Knopf in meine Community trägt zwei Kennzeichen: ein Ereignis mit dem Namen seiner Platzierung und denselben Namen im Link. Damit sehe ich je Seite, ob der Knopf oben oder der im Schlussabschnitt den Klick gebracht hat. Das Statistikwerkzeug setzt nach eigener Dokumentation im Tracking-Code keine Cookies, und in dem Ereignis, das ich geprüft habe, geht kein Wert mit, der eine Person kenntlich macht. Serverlogs und Zusatzdaten sieht man getrennt an: Cookielos heißt nicht von selbst personenfrei.
Die Kennzeichen musste jemand setzen, bevor die Seiten gebaut waren, und genau das meint die Reihenfolge aus dem zweiten Abschnitt. Für deine Landingpage reicht wenig davon: ein Ereignisname am Knopf und ein Kennzeichen am Link, der zur Seite führt. Wer das nicht allein einrichten will, bringt die Frage in die Community oder in einen der Calls, dort haben andere denselben Schritt schon hinter sich.
Ein KI-Mitarbeiter, der die Seite baut und danach pflegt
Bei mir baut diese Seiten Ralf, ein KI-Mitarbeiter mit genau einer Aufgabe. Er bekommt die Adresse einer bestehenden Website und liefert daraus in einem Rutsch eine moderne Fassung, die auf dem Handy funktioniert. Über 20 Kunden-Websites sind so entstanden, und kevinwelter.com rollt er selbst aus, Version für Version. Für eine Landingpage ist das der entscheidende Punkt: Sie entsteht aus demselben Material wie die Website, mit derselben Schrift, denselben Farben und Texten, statt als zweite Baustelle.
Die Regeln dahinter sind eng: Er erfindet keine Leistungen, keine Preise, keine Bewertungen, alles kommt aus der bestehenden Seite oder dem Briefing, und was fehlt, markiert er als Platzhalter. Vor jedem Livegang stehen Build, Screenshots und ein Klicktest. Er entwirft, ich gebe frei. Sein Werkzeug sind vier feste Abläufe:
- Analyse: die bestehende Seite lesen, Bildschirmfotos, Inhalte, Struktur.
- Bau: Konzept und fertige Seite, geprüft am Desktop und am Handy.
- Texte für die Suche: Suchabsichten für Google und KI-Suche, strukturierte Daten, häufige Fragen.
- Ausrollen: Container, Livegang und Kontrolle danach; der erste Livegang einer neuen Seite nur mit meiner Freigabe.
Wie er arbeitet und wo ich ihn bremse, steht auf Website mit KI erstellen: so arbeitet Ralf.
Ist die Landingpage das Ziel einer Werbeanzeige, gehört die zweite Hälfte dazu: Susi recherchiert den Markt, baut die Anzeige und legt die Kampagne pausiert an, damit Anzeigentext und Seitenversprechen dieselbe Sprache sprechen. Baustein 1 von der anderen Seite, nachzulesen auf Meta Ads mit KI schalten: so arbeitet Susi.
Häufige Fragen
Kann ich eine Landingpage kostenlos erstellen?
Ja, für den Bau selbst. Canva hat einen dauerhaft kostenlosen Tarif, IONOS lässt sein Demo-Paket gratis testen, STRATO startet die Smartwebsite Basic mit 0 Euro für den ersten Monat, danach 7 Euro monatlich, Stand September 2026. Nicht kostenlos werden Domain und Pflichttexte. Prüf beim Gratis-Tarif, ob eigene Domain und Werbefreiheit dabei sind und ob er geschäftliche Nutzung erlaubt.
Wie lang darf eine Landingpage sein?
So lang, bis alle Einwände beantwortet sind, und keine Zeile länger. Für ein Erstgespräch mit klarem Angebot reicht oft eine kurze Seite, für eine teure Entscheidung braucht es Beleg, Ablauf und Einwände in voller Länge. Die bessere Frage: Steht die Handlungsaufforderung im ersten Bildschirm und am Ende?
Was gehört auf eine Landingpage für Coaches?
Dasselbe Gerüst, mit einer Besonderheit: Der Beleg ist bei Coaches selten eine Zahl, sondern der Ablauf. Wie viele Sitzungen, wie lange, was dazwischen passiert, was am Ende anders ist. Danach die Einwände aus dem Erstgespräch, wörtlich. Wie KI im Coaching-Alltag hilft, steht in KI für Coaches: Praxis statt Hype.
Kann ich eine Landingpage erstellen lassen, statt selbst zu bauen?
Ja, über eine Agentur, einen Freelancer oder einen KI-Mitarbeiter. Was du dafür liefern musst, wie lange es dauert und was die drei Wege kosten, steht in Landingpage erstellen lassen: Ablauf, Kosten. Wie das bei mir mit Ralf läuft, zeigt seine Seite.
Wie optimiere ich eine bestehende Landingpage?
Erst die Zahl festlegen, die zählt, dann eine einzige Sache ändern und laufen lassen, bis genug Besucher durch sind. Am meisten bringen meist Überschrift, Knopfbeschriftung und Zahl der Formularfelder. Wer drei Dinge gleichzeitig ändert, hat ein Ergebnis, aber keine Erklärung. Wie viele Besucher genug sind und welche Fehler einen Test wertlos machen, steht in Conversion-Optimierung: Schritte und A/B-Test.
Wie du weitermachst
Schreib den einen Satz auf: „Auf dieser Seite soll X passieren, und ich zähle Y, gemessen über Z Wochen." Darunter die fünf Einwände, die dir im Erstgespräch immer begegnen. Mehr Vorarbeit braucht keine Landingpage, weniger trägt keine. Das Werkzeug kommt danach. Und wenn du einen KI-Mitarbeiter dabei haben willst, der die Seite aus deinem Material baut und weiterpflegt: Ralf und die übrigen fertigen Rollen liegen zum Laden in meiner Community Claude Practitioners.

Kevin Welter
Entwickler, IT-Architekt, Fachbuchautor (Kubernetes, Cloud-Infrastrukturen) und Speaker. Betreibt sein Business mit einer KI-Belegschaft aus fünfzehn KI-Mitarbeitern und zeigt Selbstständigen in seiner Community, wie sie ihren ersten KI-Mitarbeiter einstellen.
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